Dürfen Hunde Orangen Essen

Dürfen Hunde Orangen Essen

Bei Hunden dreht sich nicht immer alles nur ums Fleisch. Hunde sind Allesfresser und manche unter ihnen sind sogar total verrückt nach Obst und einigen Gemüsesorten. Tatsächlich, die meisten Hunde fressen, was ihre Besitzer essen. Allerdings heißt das nicht zwangsläufig, dass das auch eine ausgewogene Diät ist. Ganz im Gegenteil, Hunde sollten sich eigentlich nicht über das Abendessen seiner Leute hermachen.

Kommt es jedoch zu Orangen, so dürfen Hunde getrost mit Ihnen mitessen. Aber nur in Maßen. Orangen sind eine großartige Quelle für Vitamin C, Ballaststoffe und Kalium. Darüber hinaus, jede Speise, die kein Salz enthält, ist ein Plus für jeden Hund.

  • Wussten Sie
    Im Gegensatz zum Menschen können Hunde ihr eigenes Vitamin C produzieren. Das macht es weniger wichtig, der Nahrung Ihres Hundes Vitamin C hinzuzufügen. Schaden kann es jedoch nicht.

Hunde, die gestresst oder krank sind, Arbeitshunde (z. B. Farm-, Renn- oder Schlittenhunde), die sich verausgabt haben aber auch Hunde, die emotional gestresst sind, können einen niedrigen Vitamin C Spiegel aufweisen. Dasselbe gilt für Hündinnen, die trächtig sind oder ihre Welpen noch bei sich haben. Dies ist nicht nur eine stressvolle Zeit, sondern auch eine körperlich belastende Zeit. Emotionaler Stress, der durch Training, die Entwöhnung der Welpen oder den Wechsel des Zuhauses hervorgerufen wird, kann den Vitamin-C-Spiegel Ihres Hundes ebenfalls senken. Nicht zu vergessen sind der Wachstumsschub in jungen Hunden, schwere Krankheiten und Verletzungen. Das alles sind herausfordernde Umstände. Mit der Fütterung von Orangen können Sie Ihrem Hund helfen, den verbrauchten Vitamin-C-Spiegel schneller wieder aufzufüllen.

Als ein wöchentliches Leckerli können Hunde Orangen nach Belieben fressen. Wenn Sie jedoch feststellen, dass ihr Hund krank oder anderweitig emotional oder körperlich gestresst ist, wenden Sie sich bitte zuerst an einen Tierarzt, um die genaue Ursache abzuklären. Aber auch hier kann eine Fütterung von Orangen vor dem Besuch zum Tierarzt kaum fehlliegen. Ganz im Gegenteil. Zusätzliches Vitamin C wird dem Hund auf jeder Ebene helfen!

Sind Orangen schlecht für Hunde

Orangen können zwar hilfreich sein, um den Vitamin-C-Spiegel bei Hunden zu erhöhen, doch haben Orangen auch einen etwas hohen Zuckergehalt, was andere Probleme mit sich ziehen kann, wenn dem Hund regelmäßig Orangen angeboten werden.

Wann sollten Sie Ihrem Hund keine Orangen füttern

Wann immer Sie das Gefühl haben, Ihr Hund hat bereits zu viel „Bauchspeck“ oder Sie machen sich Gedanken darüber, dass er zu viel zunehmen könnte. In diesem Fall ist es wahrscheinlich besser, mit der Orangenfütterung etwas vorsichtiger zu sein. Anstelle jeden Tag könnte es vielleicht nur jeden zweiten Tag, in Extremfällen auch nur einmal in der Woche sein. Sind Sie sich über das Gewicht Ihres Hundes nicht sicher, besuchen Sie Ihren Tierarzt und wiegen Sie Ihren Hund. Das kostet nichts, beruhigt Ihr Grübeln und wirkt sich damit auch gut auf Ihren Stresslevel aus.

Der Säuregehalt

Orangen sind säurehaltig, was zu Darmproblemen bei Ihrem Hund führen kann. Entfernen Sie zur Vorbeugung immer die Kerne von Orangen, bevor Sie sie Ihrem Hund verfüttern.

Wie viel ist zu viel

Der Schlüssel dazu ist natürlich, das normale Futter Ihres Hundes, inklusive aller Leckerlis, die Sie jede Woche anbieten. Die zusätzlichen Orangen sollten den Kaloriengehalt der angemessenen Nahrung nicht übersteigen. Noch sollten Sie zu viel der eigentlichen Mahlzeit entnehmen, da der Ernährungswert der Orange unter dem Ernährungswert des normalen Futters des Hundes liegt. Alle Leckerlis zusammen sollten nicht mehr als 10 % der täglichen Kalorienzufuhr Ihres Hundes ausmachen.

Experten empfehlen, wenn Sie zu jenen Menschen gehören, die ohne tägliche Leckerlis für den Hund nicht auskommen können, so sollten Sie doch die Kalorien berechnen und 10 % davon abziehen, um die tägliche Kalorienzufuhr auf dem richtigen Niveau zu halten.

Wie viel Orangen können Hunde essen?

Wenn Ihr Hund sich in letzter Zeit überanstrengt hat oder aus irgendeinem Grund körperlich oder emotional gestresst ist, sollten Sie ihm vielleicht eine Orange füttern. Bei Hunden, die noch nie Orangen gegessen haben, ist es am besten, nur ein oder zwei Segmente zu füttern. Achten Sie, wie Ihr Hund darauf reagiert. Zeigen sich keine ungünstigen Reaktionen, können Sie die Anzahl der Segmente langsam steigern.

Spielt die Größe meines Hundes eine Rolle

Eine ganze Orange zu fressen kann für einen kleinen Hund so viel bedeuten, als würden Sie eine ganze, große Melone auf einem Sitz verzehren. Damit spielt die Größe Ihres Hundes natürlich eine Rolle.

Große Hunde sollten nicht mehr als eine kleine Orange täglich fressen. Für kleinere Hunde gilt die Empfehlung, nicht mehr als 1/4 bis 1/3 einer Orange täglich zu füttern. Vergessen Sie nicht, zuerst die Kerne zu entfernen. Achten Sie bei Ihrem Hund sorgfältig auf Verhaltensänderungen. Wenn Sie keine negativen Auswirkungen feststellen, können Sie die Menge der Orangen, die Ihr Hund frisst, mit der Zeit allmählich erhöhen.

Behalten Sie auch die Verdauung Ihres Hundes im Auge. Bekommt Ihr Hund Durchfall, so sollten Sie keine Orangen mehr füttern und die Angelegenheit erst mit dem Tierarzt abklären.

Wann sollte ich das Füttern von Orangen einstellen

Das Füttern von Orangen sollten Sie sofort einstellen, wenn Ihr Hund Probleme beim Fressen hat oder zögert, ein Stück Orange anzunehmen. Möglicherweise hat Ihr Hund eine Allergie gegen Orangen, was sehr schmerzhaft an den Mundwinkeln und Schleimhäuten sein kann. Ich kenne das leider von mir selbst.

Allerdings sollten Sie gründlich in das Maul Ihres Hundes schauen und sich überzeugen, ob er keine Verletzungen oder Blutungen hat. Darüber hinaus können Orangen auch das Zahnfleisch reizen.

Merken Sie Veränderungen im Stuhlgang Ihres Hundes, von dem Sie annehmen, dass es nicht auf den Genuss von Orangen zurückzuführen ist, suchen Sie am besten den Rat von einem Tierarzt auf.

Überprüfen Sie das Maul Ihres Hundes auf Anzeichen von Blutungen oder Wunden. Sie könnten durch den Säuregehalt der Orangen das Zahnfleisch gereizt haben. Wenn Sie Veränderungen im Verhalten oder im Stuhlgang feststellen, die darauf zurückzuführen sind, dass Ihr Hund Orangen frisst, machen Sie einen Termin für eine Untersuchung bei Ihrem Tierarzt.

Dürfen Hunde Orangenschalen fressen?

Obwohl Hunde Orangen fressen dürfen, ist es nicht empfehlenswert, ihnen auch die Schale zu verfüttern. Die Orangenschalen enthalten eine viel höhere Konzentration an Zitronensäure, die Ihrem Hund Probleme bereiten kann. Darüber hinaus sind Orangenschalen auch schwer verdaulich und können daher zu Darmproblemen führen. Der beste Teil der Orange ist ohnehin der fleischige Teil. Ob Sie die Schalen wegwerfen oder recyceln, es ist am besten, Ihren Hund keine Orangenschalen fressen zu lassen.

Dürfen Hunde Clementinen Orangen fressen?

Andere Orangensorten, einschließlich Clementinen und Mandarinen, sind für Ihren Hund nicht giftig. Wie bei normalen Orangen liegt die Gefahr für Ihren Hund jedoch beim Zuckergehalt. Nahrungsmittel wie Clementinen Orangen, die einen hohen Zuckergehalt haben, können bei zu häufigem Verzehr und mit der Zeit zu Übergewicht führen. Davon abgesehen, sind Orangen aller Art eine gesunde Abwechslung für den Hund!

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